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Rot-Grün für die Akten - Sanierung Bundesarchiv von Maedebach + Redeleit in Berlin

Architecture 29-10-2018 Baunetz 82


29.10.2018
Das Berliner Büro Maedebach & Redeleit Architekten bleibt sachlich, keine Überformung, kein forcierter Gegenwartsbezug. Denn das Interessante des soeben sanierten Gebäudes für das Bundesarchiv ist vor allem seine Geschichte: Er ist der einzige erhaltene repräsentative Teil der einst 20 Gebäude umfassenden Hauptkadettenanstalt, die die preußische Armee 1874 als hochmoderne Anlage mit Anschluss zur elektrischen Straßenbahn in Berlin Lichterfelde errichtete. Während des Nationalsozialismus wurde die Kaserne von der SS genutzt. Adolf Hitlers persönlich unterstellte Leibstandarte fand darauf ihr Quartier – und verübte dort Verbrechen, wie die Ermordung von SA-Mitgliedern während des Röhm-Putsches. Die Amerikaner übernahmen die Anlage später, nunmehr zu „Andrews Barracks” umbenannt. Sie bauten kriegszerstörte Teile im Stil der Fünfziger wieder auf und errichteten eine konfessionsübergreifende Kapelle auf dem Areal. Seit 1994 schließlich lagern in dem denkmalgeschützten, reich verzierten Backsteingebäude die Dokumente des Bundesarchivs. Ein modernes Magazingebäude nach Entwürfen von Stephan Braunfels wurde 2010 auf dem Gelände gebaut. Aufgabe von Maedebach & Redeleit Architekten war...

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