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Direkter Bezug zum Grün - Hospiz in Berlin von Heinle, Wischer und Partner

Architecture 18-10-2017 Baunetz 79


18.10.2017
Tod und Sterben sind gesellschaftliche Tabus. Das schlägt auch auf das Bauen durch. Hospize, in denen sterbenskranke Menschen ihre letzten Wochen und Tage würdevoll und in professioneller Begleitung verbringen können, gibt es zu wenige. In architektonischer Hinsicht erwähnenswerte Hospize noch viel weniger. Ein herausragender Bau – golden schimmernd und mit geschwungenen Fassaden – entstand vor kurzem in Kopenhagen. An dieses Haus in der dänischen Hauptstadt reicht das neue Hospiz in Berlin von Heinle, Wischer und Partner (Berlin) architektonisch nicht heran. Vor allem dürften die Anforderungen hier ganz anders und die finanziellen Mittel bedeutend geringer gewesen sein als bei den Kollegen im Norden. Beachtenswert ist der eingeschossige Flachbau auf dem Gelände der DRK-Kliniken in Köpenick trotzdem. Die Architekten begreifen das Hospiz als „Wohnung, Treffpunkt, Kommunikations- aber auch Rückzugsort“. 16 Einzelzimmer bietet das Haus. Alle verfügen über eine eigene, schmale Terrasse, die wiederum durch Schiebetüren mit Holzlamellen mehr oder weniger weit geöffnet werden kann. Der Blick führt von allen Zimmern aus in den umliegenden Park mit seinen alten Bäumen. Gruppiert sind die...

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