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21.02.2020 Die Gemeinde Uster in der Schweiz verschenkte zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Grundstück von einem Hektar an die gemeinnützige Stiftung Wagerenhof. Die Vision: Ein naturnahes, soziales und erlebnisreiches Wohnumfeld schaffen für Menschen mit kognitiver und mehrfach körperlicher Beeinträchtigung. Über die Jahrzehnte realisierte die Stiftung etliche Bauprojekte im Dienste ihrer Ziele, darunter Wohnhäuser, eine Gärtnerei und 2004 einen der ersten integrativen Kindergärten in der Schweiz. Nun gibt es im „Wagi-Dörfli“ einen Neuzugang. Als eines von vier Neubauten des Büros Bob Gysin Partner (Zürich) wurde eine Krippe als Ergänzungsbau zur bestehenden Kita-Einrichtung fertiggestellt. Der Entwurf geht auf einen Wettbewerbsgewinn aus dem Jahr 2016 zurück. Auf Wunsch der Stiftung ist die rund 350 Quadratmeter große Krippe für Kinder mit und ohne Behinderung als Waldkrippe mit ökologischem Fokus konzipiert. Der eingeschossige Flachbau mit Holzlamellenfassade bezieht und öffnet sich mit seinem Außenbereich auf den angrenzenden prächtigen Baumbestand. Barrierefreie Rampen und Terrassen verbinden den Holzbau direkt mit dem sogenannten Feengarten und einem Spielplatz. Wie ein kleines Dorf ist... |